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JFV Bremen hat sich in der Nachwuchs-Fußballszene etabliert

Der Neuling unter Bremens Jugend-Fußballteams hat seine Bewährungsprobe bestanden. „Wir sind angekommen und hoch zufrieden“, sagt der Sportliche Leiter des Jugend-Fördervereins Bremen (JFV), Andreas Petersen. Seit September 2015 nehmen gut 130 Spieler in fünf JFV-Mannschaften am offiziellen Spielbetrieb des Bremer Fußballverbandes teil. Aushängeschild sind zurzeit die 1. B-Junioren, die als Tabellenführer alle neun Spiele in der Winterrunde der Stadtliga siegreich beendeten. Anfang 2014 hatten die drei nordbremischen Traditionsvereine SG Aumund-Vegesack, TSV Lesum-Burgdamm und SV Grohn beschlossen, nach Bremerhavener Vorbild einen Jugendförderverein zu gründen, um die eigenen C-, B- und A-Junioren in leistungsstarken Teams zusammenzuführen. Bernd Siems (SAV), Axel Seekamp (TSV Lesum-Burgdamm) und Juan Schrader (SV Grohn) sowie der ehemalige Jugendleiter des Blumenthaler SV, Andreas Petersen, bilden die Führungscrew des neuen Vereins und zeigten sich nach gut einjähriger Vorbereitungsarbeit zuversichtlich. Siems im Sommer 2015: „Wir sind gut gerüstet, um talentierten und leistungswilligen Jugendspielern eine Perspektive zu bieten.“

Nach Abschluss der Winterrunde, die zugleich eine Feuerprobe für die fünf JFV-Teams und ihre Trainer war, hat sich der Optimismus der JFV-Offiziellen bestätigt. Andreas Petersen: „Es war richtig, den JFV Bremen aus der Taufe zu heben.“ Nicht nur aus Bremen-Nord, sondern auch aus dem Stadtgebiet und dem Kreis Osterholz klopfen denn auch talentierte Spieler beim Jugendförderverein Bremen an, wie Mirko Hoefermann und Frank Pankowsky bestätigen. Beide trainieren ab sofort die 1. A-Jugend (U19), weil das bisherige Trainergespann Julian Gelies und Christopher Jones sein Engagement beendet hat.

Die U19 spielt in der höchsten Bremer Klasse (Verbandsliga) und schloss die Winterrunde der insgesamt 14 Teams mit dem neunten Rang ab. Der Sommerrunde sieht der Schwaneweder Frank Pankowsky zuversichtlich entgegen. Aus Meyenburg sind so gerade vier A-Junioren zum JFV gestoßen.

Zusammen mit Christian Thiemann coacht Mirko Hoefermann auch das 1. B-Junioren-Team (U17), das die Stadtliga Bremen aufgemischt und in neun Begegnungen optimale 27 Punkte bei einem Torverhältnis von 69:8 verbucht hat. Kein Wunder, dass der JFV Bremen mit Mola Lamine Khan auch den Torschützenkönig der Stadtliga stellt, der insgesamt 13 Treffer erzielte. Lohn der grandiosen Hinrunden-Leistung: Aufstieg in die Verbandsliga. Ebenfalls aufgestiegen ist die 2. B-Jugend (U16) mit ihrem Coach Tim Brexendorf. Ihr gelang der Sprung von der 1. Kreisklasse in die Stadtliga. Als dritter Aufsteiger des JFV Bremen präsentiert sich schließlich die 1. C-Jugend (U15), die mit ihrem Coach Bernhard Andre ebenfalls den Sprung von der Stadtliga in die höchste Bremer Jugendklasse (Verbandsliga) schaffte.

Wesentlich dazu bei trugen Torschützenkönig Denis Chinaka (17 Treffer) und der Dritte der Stadtliga-Torjägerliste, Maurice-Pascal Hesseling (15). Treffsicher zeigte sich in der Winterrunde zudem Mehmet Kut vom JFV Bremen II (U18), der mit zehn Toren Rang drei der Stadtliga-Torjägerliste belegt.

Erklärtes Ziel aller fünf JFV-Bremen-Teams ist es, in der Sommerrunde die Klassenzugehörigkeit zu sichern. Zumal sich leistungsstarke Spieler zum Beispiel aus Sebaldsbrück, Gröpelingen, Walle, Platjenwerbe, Meyenburg und Lemwerder dem JFV Bremen angeschlossen haben. Darüber hinaus konnte mit Andreas Klug vom GVO Oldenburg (siehe Foto) ein Trainer mit C-Lizenz gewonnen werden, der sich um die JFV-Torhüter kümmern soll. Insbesondere um die A- und B-Jugend-Keeper. Trainer und Jugendleiter Andreas Petersen mit Blick auf die Sommerrunde, die am 21. Februar mit den Pokalspielen startet: „Wir wollen den leistungsstarken und -willigen Jugendspielern aus der Region die Möglichkeit bieten, sich in den höchsten Ligen Bremens weiterzuentwickeln. Davon können später auch die Herrenteams der drei Trägervereine SAV, Lesum und Grohn profitieren.“

Copyright by Weser-Kurier / Klaus Grunewald

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